Warum ich wirklich am Rad drehe: 4U-9525

Auch wenn ich damit gerade einigen auf die Füße trete und ich mir genug Feinde machen werde, muss ich das Thema mal ansprechen, weil es mich dezent nervt.
Seit gestern hört man von nix anderem mehr als von Flug 4U-9525. Germanwings hier, Flugzeugabsturz dort und Trauer sowieso überall, die meiste davon vorgetäuscht. Ich will nichts gegen ehrliche Trauer sagen, aber „Trauer“ von z.B. Raab – der gestern TV Total mit der Begründung absagte, dass es Tage gebe, an denen es nichts zu Lachen gibt – und Co. gehört nicht dazu, die dient nur zum Einschleimen.
Doch die vorgespielte Trauer ist nicht der Hauptaufreger für mich. Was mich mehr aufregt, ist die Staatstrauer, die ausgerufen wurde. Weiterlesen

Warum ich wirklich am Rad drehe: Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und Steam

Frohes Neues euch allen. Ich entschied mich vor ein paar Minuten dazu, endlich mal wieder was im Blog zu schreiben und natürlich will ich mich an dieser Stelle mal wieder dafür entschuldigen, dass so lange nichts kam, aber aktuell hab ich wirklich nicht gerade viel Freizeit, in der ich bloggen könnte.
Wie dem auch sei, das soll nicht der Hauptbestandteil dieses Artikels werden. Der Artikel ist wieder einmal ein Artikel der Sorte „ich rege mich, mehr oder weniger, begründet über ein Thema auf“ – wer damit nicht umgehen kann, ist hier falsch. Der Rest darf weiterlesen.

Durch eine kürzliche Aktion hat sich die BPjM mal wieder in das schlechteste Licht gerückt, zumindest aus des Gamers Sicht – die kürzliche Blitzindizierung (man könnte meinen, die automatische Verknüpfung im Kopf vieler Deutscher mit „Blitzkrieg“ und die damit einhergehende schlechte Haltung gegen dieser Aktion sei gewünscht, aber ich denke nicht, dass sich die BPjM das so vorgestellt hat) von Dying Light sorgte wieder mal für viel Kritik in der Gamer- und auch außerhalb dieser Gemeinde und das nicht ohne Grund.
Kommen wir an dieser Stelle erstmal zu dem Punkt, an dem ich mich grundlos aufrege, das fällt mir immer am leichtesten. Weiterlesen

Mein Jahr 2014

Bald schon wieder Neujahr, das heißt, es ist wieder mal Zeit für einen kleinen Jahresrückblick.
Dieses Jahr war wahrlich nicht das aufregendste Jahr für den Block, dafür umso aufregender für mich. Dieses Jahr ist viel passiert, von dem ich hier nicht erzählt habe, bisher zumindest, weil mir alles etwas nah ging – denn dieses Jahr war es time to say goodbye.
Wer das alles nicht lesen will, dem wünsche ich jetzt schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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Eier in der Hose wären was tolles. Oder: „Wie ich mal wieder an mir selbst zweifelte“

Ich bin ja nun nicht wirklich ein Mensch, der problemlos andere Menschen, die mir fremd sind, ansprechen kann. Könnte ich das, hätte ich vielleicht auch schon mal eine Freundin gehabt, doch dafür hab ich einfach nicht genug Eier in der Hose. Und das hab ich gestern erst wieder gemerkt.
Montag und Dienstag (und ein paar Tage zuvor, ich weiß aber nicht mehr genau, wann) bin ich mal mit dem Bus von der BA nach Hause gefahren (das habe ich der lieben DB zu verdanken, denn sobald der Zug von Glauchau nach Chemnitz auch nur 5 Minuten Verspätung hat, muss ich den Bus nehmen, weil ich sonst meinen Anschlusszug nicht kriege). Mir fiel wieder einmal das süße Mädel auf, das auch in dem Bus, zumindest ein Stück weit, mitfährt. Wie ich das nun mal so mache, hab ich mir ausgemalt, wie ich sie denn ansprechen könnte – so wie ich das eben bei jedem Mädel mache, was ich irgendwie interessant finde. Doch wieder einmal hab ich mir das alles umsonst zurechtgelegt, weil ich wieder einmal keinen Mut hatte, sie einfach mal anzusprechen.
Da mir am letzten Tag dann schon mehr der weniger komplett klar war, dass ich das eh nicht durchziehe, bin ich sogar das „Ich schreib ihr einen Zettel und steck ihn ihr zu“-Szenario durchgegangen – das so ziemlich armseligste Szenario, was man sich selbst aufdrücken kann, denn in dem Moment hat man dann eingesehen, dass man sich einfach nichts mehr traut und sich daran gewöhnt hat. Man will dagegen gar nichts mehr unternehmen.
Gestern war das dann aber so ziemlich die letzte Möglichkeit, sie irgendwie mal anzusprechen, weil ich nicht mehr wirklich vor habe, weiterhin die Öffentlichen zu verwenden. Ergo: ich habe mir überlegt, wie ich sie dennoch ansprechen kann. Einfach zum Bahnhof runter und ansprechen kommt bestimmt reichlich doof, weil total creepy. Zufällig in der Stadt treffen wird vermutlich nicht drin sein, weil ich nicht wirklich durch das „wunderschöne“ Glauchau laufe, wenn mir langweilig ist. Deswegen bin ich aktuell etwas ratlos, wie ich hier nun weiter vorgehen könnte. Wenn wer ein paar Vorschläge (bitte nur Vorschläge, die nicht dafür sorgen, dass sie oder jemand anderes die Polizei ruft) hat, dann immer her damit.

Ansonsten werde ich beim lokalen Supermarkt einfach mal ein paar Eier kaufen und schauen, ob das Ganze damit dann besser läuft. Genug erzählt. Man liest sich.

Raus aus der Schule, rein ins Studium – die Geschichte meiner letzten Monate

Hallo!
Jaja, lange nichts mehr geschrieben, blabla. Ich werde dieses Mal aber wirklich versuchen, das zu ändern, denn für mich begann ein neuer Lebensabschnitt. Die Schulzeit ist vorbei, das Studium ging schon los – und mit dem Studium kam ein komplett neues Umfeld, ohne alte Freunde. Ich werde in Zukunft wohl mal ein wenig darüber schreiben, wie diese Zeit für mich so ist, vielleicht hilft’s ja jemandem, der vor irgendwelchen Problemen steht.

Fangen wir einfach an: wie meine letzten Monate aussahen.
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Google und Twitter in der aktuellen Dev-Version von Google Chrome wieder zum Laufen bringen

Hallo! Ja, ich lebe noch und ja, ich blogge auch noch, nur eben … seltener.

Jedenfalls konnte ich gerade eben weder Google noch Twitter nutzen und das schien daran zu liegen, dass QUIC in der aktuellen Dev-Version von Chrome standardmäßig aktiviert ist und nicht zu funktionieren scheint. Ruft man eine Webseite auf, die versucht, dem Client QUIC zur Verfügung zu stellen, so quittiert dieser mit der Meldung ERR_SPDY_INADEQUATE_TRANSPORT_SECURITY das Laden der Webseite. Die Lösung dafür ist recht einfach:
chrome://flags/#enable-quic (muss eventuell von Hand eingetippt/kopiert werden) von „Standardeinstellung“ oder gar „Aktiviert“ auf „Deaktiviert“ stellen und Chrome neu starten. Dann kann man QUIC zwar nicht mehr nutzen, Google und Twitter dafür aber wieder.

Das soll’s auch schon gewesen sein.

Edit: Da der Artikel nun doch schon ein paar Aufrufe hatte, muss ich mal noch ergänzen, dass das mit dem QUIC für mich keine Langzeitlösung war. Nach dem nächsten Update oder so war das Problem wieder da, obwohl QUIC deaktivert war. Ich musste im Endeffekt dann SPDY komplett deaktivieren, also mit –use-spdy=off starten. Für Debian hab ich hier mal eben was zusammengeschrieben, um das ganze etwas zu vereinfachen: https://gist.github.com/Ditti4/3e83751a2875ac10f1ad

English version:
The current Chrome dev version (the one that’s out at the time I’m writing this) seems to enable QUIC by default, a new experimental protocol. However, this way Google and Twitter don’t load (Chrome stops loading with the error message ERR_SPDY_INADEQUATE_TRANSPORT_SECURITY). To fix this just go to chrome://flags/#enable-quic (maybe you need to write this into the address bar by hand or copy and paste it) and set the use of QUIC to „Disabled“ (or whatever it’s called in the English version of Chrome). Restart and you should be good to go.

Edit: Since the article had a few views already I have to admit that the QUIC stuff only was a temporary fix for me – after the next update I was getting this error again. I had to disable SPDY completely to use Chrome again. So I just start Chrome with the parameter –use-spdy=off. I’ve put a small guide for Debian together which you can find here: https://gist.github.com/Ditti4/3e83751a2875ac10f1ad

Kostenlose IRC-Bouncer – bnc.riditt.de

Hallo! Ich lebe tatsächlich noch!
Wow, Ende April und zu diesem Zeitpunkt schreibe ich den ersten Artikel des Jahres. Naja, tut mich sorry und so weiter und so fort.

Ich will euch eigentlich nur kurz ein sehr kleines Projekt meinerseits vorstellen und zwar ist das bnc.riditt.de. Name ist Programm: kostenlose IRC-Bouncer. Warum? Weil es genug ISPs gibt, die es nicht hinkriegen, stabile Verbindungen aufzubauen. Zudem ist man damit immer anwesend und kann super stalken. :>
Das ganze hat einen winzigen Haken: es werden nur Netzwerke mit IPv6-Unterstützung unterstützt, da ich ungern meine einzige IPv4-Adresse rausgeben möchte.

Naja, wie dem auch sei. Ihr könnt da ja nachlesen, wie ihr an so ein Ding kommt und was das Ding alles kann, also tschö!

Frohes Neues vom Ditti!

So, meine lieben Leser, der Ditti wünscht euch hiermit einen guten Rutsch in das und ein frohes neues Jahr!
Dieses Jahr ist leider nicht viel hier im Blag passiert, deswegen werde ich auch auf den Rückblick verzichten, er würde sich einfach nicht lohnen, wie ich finde. Wenn doch jemand einen erstellen möchte, kann er diesen gern in den Kommentaren hinterlassen, aber ich hab da dezent wenig Lust drauf.

In diesem Sinne tschö und man liest sich hoffentlich mal wieder! o/

Das Emotionen-Abhärtungstraining oder „Wie ich mein Haustier verlor“

Erstmal alles gute nachträglich zum… öhm… 2-jährigen! *tröt* Doch damit gleich genug der Freude, das soll ein sehr ernsthafter Post werden.
Jeder kennt sie und fast jeder liebt sie – Haustiere. Klein und flauschig oder groß und verspielt, alles hab ich schon durch und alles lief auf eins hinaus: den Tod des Tieres. Und genau darüber möchte ich jetzt und hier schreiben. Die ersten paar Tage hatte ich keine Nerven dazu, doch irgendwas muss ich mir das von der Seele schreiben.
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