Mein Raspberry Pi mit Zubehör – ein kurzer Überblick

Schon vor geraumer Zeit, am 3. April um genau zu sein, kam endlich ein größeres Paket für mich von pollin.de und natürlich musste das ganze sofort ausgepackt und ausprobiert werden:

Natürlich war in dem Paket nicht nur der Pi sondern auch jede Menge Zubehör drin. Das Zubehör will ich euch kurz mal vorstellen und meine Eindrücke, die ich bereits gesammelt habe, kurz mal aufschreiben.

Was im Paket drin war, war nicht wenig: Maus, USB-Lader, HDMI-Kabel, ein Gehäuse, WLAN-USB-Stick, Micro-USB-Kabel, SDHC-Karte, 7-Port-USB-Hub und natürlich der Pi selbst – alles in allem zum Zeitpunkt der Bestellung für 72.20€.
Die Hardware mal eben etwas näher gebracht:
WLAN-Stick ist TP-LINK TL-WN727N und die Installation war mit dem Anstecken abgeschlossen. Eben mit wpa_gui zum WLAN-Netzwerk verbunden und es lief. Habe anschließend noch aiccu installiert, da ich bei sixxs.net ja einen Tunnel habe und den gern nutzen wollte. Lief jetzt wochenlang mehr oder weniger, sorgte aber immer wieder zu Verbindungsabbrüchen, wurde also wieder entfernt. Der Stick blinkt wundervoll penetrant, liegt also in einer kleinen Ecke in meinem Zimmer, damit ich nicht ganz so abgelenkt bin.
Die Maus ist eine ID0063 von LogiLink, auch diese musste nur angesteckt werden und lief wundervoll. Sie steckt übrigens nur am Hub.
Tastatur hatte ich schon hier, ist eine Gembird KB-8300U-BL-DE – angesteckt und lief.
Das System ist auf einer SDHC-Karte von Samsung installiert. Diese fasst 8 GB und ist eine Class 6-Karte.
Hub ist ein (laut Onlineshop) 7-port USB 2.0-Hub UE-2017. Angesteckt und huh? Da stimmte was nicht. Tja, ich durfte feststellen, dass ich zu viel bestellt habe – Micro-USB-Kabel und USB-Lader brauchte ich nicht, der Pi kriegt über den Hub schon genug Strom. Der Hub bietet auch eine nette Status-LED alá „Ich bin an, beachte mich!“, also liegt auch der versteckt.
Tastatur steckt also am zweiten Anschluss direkt am Pi, der Rest irgendwo am Hub verteilt.

Nun gut, zu den Eindrücken.
Erstmal muss man immer bedenken, dass der Pi nicht gerade viel Leistung hast, dennoch schafft er verdammt viel.
XChat läuft, Gajim läuft, UrbanTerror läuft (musste erst ioquake3 selbst kompilieren und den memorysplit anpassen, aber es läuft), native Auflösung des Bildschirms läuft nicht ganz, aber passt schon und liegt vermutlich am Bildschirm.
Als Browser kann ich euch nur luakit ans Herz legen, der bei Raspbian beigelegte Browser (Midori) läuft nicht gerade schnell.
Als Office-Suite empfehle ich LibreOffice – es laggt zwar manchmal ein wenig, aber dennoch läuft es und ist für mich immer noch unschlagbar.
i3 läuft als Windowmanager und das sehr flüssig und wenn man sich an die Fensterverwaltung gewöhnt hat, ist das Ding echt geil.

Was gibt’s noch zu sagen?
Für rund 40€ ist das Ding relativ unschlagbar und ich bin sehr zufrieden damit. Solltet ihr bei pollin.de bestellen, bestellt den Newsletter, damit spart ihr 5€.

Damit soll es das für diesen Artikel gewesen sein – ich werde vermutlich noch viel Spaß mit dem Ding haben und solltet ihr auch einen bestellen oder bestellt haben, lasst doch mal kurz in den Kommentaren da, wie ihr mit ihm klarkommt.

Nun denn: tschö mit ö.

7 Gedanken zu „Mein Raspberry Pi mit Zubehör – ein kurzer Überblick

  1. hopper

    hi,
    funktionierte der usb-hub bei dir beim ersten mal problemlos?!
    bei meinem pi model b, rev2. werden geräte am hub nicht erkannt?
    Model ist ebenfalls das „7-port USB 2.0-Hub UE-2017“ Bestellnummer: 722 412 von pollin…

    Antworten
    1. Ditti Beitragsautor

      Lief bei mir probemlos beim ersten Anlauf. Am Pi eingesteckt, Geräte am Hub eingesteckt und läuft.
      Hast du den Hub mal an einem anderen Rechner getestet und geschaut, ob er da überhaupt geht?
      Und auch mal die USB-Ports vom Pi überprüft?

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      1. hopper

        Die usb-ports vom pi laufen denke ich problemlos. Zumindest wurde bisher jede Peripherie, die ich dort direkt angeschlossen habe problemlos erkannt.
        Das Hub jedoch taucht auf dem Pi nicht im system auf und daran angeschlossene Geräte werden auch nicht erkannt.
        Am PC hab ichs noch nicht probiert, könnte ich mal machen…
        mfg Hopper

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        1. Ditti Beitragsautor

          Ganz doofe Frage (manchmal vergisst man ja das offensichtlichste): hast du den Hub an den Strom angesteckt?
          Wie ja schon im Artikel steht, geht der Hub bei mir perfekt, der Pi wird sogar über den Hub mit Strom versorgt und wir haben ja das gleiche Modell und die gleiche Rev.
          Falls es hilft: habe den Hub an den unteren Port angesteckt, also an den, der näher am Board ist – keine Ahnung, wie es mit dem anderen aussieht.

          MfG Ditti

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  2. Ardalrian

    Hey Ditti,

    ich habe mir auch das Raspberry Pi bestellt. Es ist so genial, man kann damit per SSH prima Daten auslagern und als Konfigurations-Backup-System nutzen. Ich hatte erst überlegt, ihn dauert als Webserver zu betreiben, aber mit maximal 1 MBit/s Upload macht das keinen Spaß. So wie du mich kennst, ändere ich schnell mal meine Meinung und bin wieder bei einem Webhoster. 😀

    Apropos online: Wann kommst du wieder in den Chat von Achtzig? Ich habe dich schon lange nicht mehr online gesehen.

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    1. Ditti Beitragsautor

      Schön, dass du doch endlich dazu gekommen bist, ihn einzurichten. 🙂

      Wann ich mal wieder in den Chat komme, steht noch nicht fest – habe momentan arg viel um die Ohren. :/

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  3. Tim

    Kannst du mal eine Anleitung schreiben für das compilieren von UrT, würde mich warsinnig freuen, wollten eine low power LAN Party machen, aber niemand hat leider Bock auf Quake, oder kann man cpma auch zum laufen bringen, haben alle die 3er B Version.

    LG.Tim

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