Mein Jahr 2014

Bald schon wieder Neujahr, das heißt, es ist wieder mal Zeit für einen kleinen Jahresrückblick.
Dieses Jahr war wahrlich nicht das aufregendste Jahr für den Block, dafür umso aufregender für mich. Dieses Jahr ist viel passiert, von dem ich hier nicht erzählt habe, bisher zumindest, weil mir alles etwas nah ging – denn dieses Jahr war es time to say goodbye.
Wer das alles nicht lesen will, dem wünsche ich jetzt schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Dieses Jahr habe ich mein Abitur absolviert (mit einem „atemberaubenden“ Schnitt, den ich hier aber mal außen vor lasse), dieses Jahr für mich die Schulzeit zu Ende und dieses Jahr begann für mich ein neuer Lebensabschnitt, nämlich der als Student, dualer Student um genau zu sein – twice the fun.
Ich glaube, dieses Jahr ging meiner gesamten Klasse sehr nahe, aber ich glaube, wir spulen erstmal zurück, mein Abi war schließlich nicht das einzige Ereignis dieses Jahr.
Eigentlich müssen wir sogar im letzten Jahr anfange, nämlich im Oktober (an dieser Stelle habe ich übrigens gemerkt, dass ich letztes Jahr gar keinen Rückblick gemacht habe – shame on me (wieso baue ich eigentlich plötzlich so viel Englisch in meine Texte ein?)), denn da hab ich mich bei ELCON für einen dualen Studienplatz beworben. Lange blieb eine Antwort aus, im Februar wurde ich dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, was doch gut genug verlief, um dann Anfang März einen Ausbildungsvertrag abzuschließen. Wen das Thema nun genauer interessiert, der darf sich einfach mal hier meinen Artikel zum Thema duales Studium durchlesen, den ich vor ein paar Wochen verfasst habe. Da schildere ich das ganze noch etwas ausführlicher. Damals war ich, meines Wissens nach, der erste, der das alles unter Dach und Fach hatte. Ich war stolz auf mich.
Im April (der 16.? 17.?) folgte dann der letzte richtige Schultag, dann wurde es ernst – Prüfungszeit. Doch faul wie ich bin, war das für mich die Zeit zum Ausruhen, die ich mir schon lange verdient hatte – wie dumm ich doch war … Naja, wie dem auch sei! Die Prüfungen kamen, mit den Resultaten selbiger war ich auch mehr oder minder zufrieden und damit war das ganze Thema Schule für mich abgehakt. Doch nicht das Thema Freunde aus der Schulzeit.
Im Juni (oder war es Juli? Ach verdammt ._.) stand die Abifahrt an – das wohl größte Streitthema, was wir in der Klasse wohl jemals hatten. Viele wollten einfach nur saufen, andere wenige (ich glaube, eine einzige Person) wollte den anderen Kultur aufdrängen, noch ein paar mehr wollten Kultur, waren aber wenigstens so vernünftig und wollten keinen davon überzeugen sondern haben das einfach gemacht. Im Endeffekt ging es dann Lloret de Mar, Partymetropole oder so. Jedenfalls war das Essen und der Alkohol im Hotel kostenlos, wir hatten also unseren Spaß. Wer doch ein wenig Geld investiert hat, konnte in die Clubs der Stadt gehen und dort noch mehr Alkohol trinken. Und wer morgens einen Kater hatte, ging einfach an die Bar und hat weitergemacht statt aufzuhören – der ganze Alkohol machte die Fahrt wohl um einiges lustiger als sie ohne gewesen wäre, aber auch um einiges schöner. Wenn ich betrunken bin, krieg ich endlich mal meine Klappe auf und kann mit Menschen über meine Probleme reden und das ging nicht nur mir so. Einen Abend lang saßen wir also draußen auf dem Balkon, haben getrunken und geredet, bzw. ich und ein Kumpel haben uns ausgeheult, die anderen haben zugehört und versucht, uns davon zu überzeugen, dass das doch alles gar nicht so wäre. Das war für mich der wohl schönste Abend, so traurig das auch klingen mag. Endlich konnte ich mal mit anderen problemlos reden und endlich habe ich mich unter Menschen mal wieder so richtig extrem wohlgefühlt (etwas, was ich schon lange nicht mehr hatte) – Alkohol war tatsächlich mal eine Lösung und kein Problemverursacher (zu dem wurde er dann später, als wir … etwas laut „gesungen“ haben). Doch auch die ganze Abifahrt war irgendwann vorbei. Dann kam noch der Abschlussball, dann das Klassentreffen im September und dann? Tja, dann war’s vorbei. Wenige Tage später ging’s für mich ab ins Studium.
Der erste Tag war wohl einerseits schlimmste, weil ihh, neue Menschen, aber auch der andererseits witzigste, den ich bisher im Studium hatte, denn irgendwie haben wir es alle geschafft, uns auf Anhieb gut zu verstehen und uns gegenseitig zu unterhalten. Dennoch hab ich dann auf die schöne, einfache Abi-Zeit zurückgeblickt, aber das ist nun alles vorbei.
Inzwischen sind auch schon die erste beiden Prüfungen durch – Technische Grundlagen der Informatik und Ingenieurmathematik. Mal schauen, wie diese so ausfallen.
Und so sitze ich nun wieder zuhause rum, weil über Weihnachten in meiner Firma nicht gearbeitet wird, und langweile mich – wie in den guten alten Tagen und höre mir den Soundtrack von How To Train Your Dragon 2 an. Fühlt sich ganz schön scheiße an, aber ich will euch den Rückblick nicht weiter versauen.
Abgesehen von Real Life ist bei mir in diesem Jahr tatsächlich fast nichts passiert. Ich habe den Algebra FX 2.0 Plus, also meinen Taschenrechner, in einem neuen Licht kennengelernt (man kann für den Taschenrechner in C programmieren! Und man kann Sound ausgeben!), hab mich damit aber praktisch noch gar nicht beschäftigt sondern mir nur ein paar Dinge durchgelesen und runtergeladen. Ansonsten war mein digitales Leben recht langweilig, was man auch an der Anzahl der Blageinträge recht gut erkennen konnte.
Was im restlichen Jahr jetzt noch so auf mich wartet, weiß ich noch nicht – ist ja einerseits nicht mehr lang, aber andererseits sind es, zum Zeitpunkt des Schreibens, noch 11 Tage. Silvester bin ich nicht zuhause, deswegen wird da die automatische Veröffentlichung hoffentlich greifen. In diesem Sinne wünsche ich euch an dieser Stelle ein frohes neues Jahr, das für euch hoffentlich das beste Jahr eures Lebens wird. Man liest sich in nächster Zeit hoffentlich mal wieder häufiger.

Euer Ditti

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