Impress Remote – nette Idee mit problembehafteter Umsetzung

Hach, Opensource-Software ist was Tolles: sehr aktiv und communitybasiert entwickelt – oft werden auch ganz neue Ideen entwickelt.
So gibt es nun für LibreOffice eine App für Android, um Impress (die Präsentationssoftware) mit dem Handy fernzusteuern. Eigentlich wollte ich es neulich schon mal an meinem Pi testen, aber die Version, die in den Repos von Raspbian verfügbar ist, hat diese Funktion leider noch nicht.
Nun konnte ich das ganze mal testen, mehr oder weniger ausführlich – viel ist ja nicht zu testen.

Also, die App aus dem Play Store installiert, dann eben die Einstellungen von LibreOffice geprüft, also im Grunde genau diese Anleitung befolgt.
Nun ein wenig rumprobiert. Das Interface ist einfach und sehr übersichtlich, dadurch gut zu verwenden:
Impress Remote - Hauptbildschirm
Da ich das Bluetooth-Modul meines Laptops auch mal nutzen will (sonst nutzt man das ja nicht), habe ich die App via Bluetooth zu LibreOffice verbinden lassen. Dann wird man, wenn nicht schon eine Präsentation läuft, mit diesem Bildschrim begrüßt:
Impress Remote - Präsentation starten
Anschließend sollte man automatisch zu diesem Bildschirm gelangen:
impress Remote - Präsentation steuern
…das geschieht jedoch nicht – man bleibt bei dem Bildschirm mit diesem einen Button stecken, man muss anschließend zurück zur Verbindungsübersicht und sich erneut zu LibreOffice verbinden. Danach lässt sich die Präsentation jedoch problemlos bedienen, jedoch nicht einfach so beenden.

Nun wollte ich noch die Steuerung via WLAN testen, aber das funktioniert scheinbar gar nicht. Bei mir lädt die App dann ewig und lässt sich nur noch beenden, indem man sie tötet – die WLAN-Steuerung sehe ich also als kaputt an.

Fazit: Geht, damit kann man arbeiten, aber ein paar mehr Features wie z.B. einen virtuellen Laserpointer und eine „Präsentation beenden“-Funktion könnte man noch hinzufügen. Wer also eine Präsentation halten will, kann sich die App gern mal antun – so kann man auf eine Funkmaus verzichten.

Das war’s erstmal, tschö.

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